Royal Flush
Die absolut beste Hand im Poker: Eine Straße von 10 bis zum Ass in ein und derselben Spielfarbe (Pik, Herz, Karo oder Kreuz). Sie kann von keinem anderen Blatt geschlagen werden.
Der offizielle Guide zu Spielablauf, Aktionen & allen Kartenkombinationen
Texas Hold'em ist die beliebteste Pokervariante der Welt.
Gespielt wird mit einem regulären französischen Kartendeck aus 52 Karten (ohne Joker). Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Handkarten (Hole Cards). Im Verlauf der Hand werden bis zu fünf Gemeinschaftskarten (Community Cards) offen in die Tischmitte gelegt.
Das Ziel: Bilde die beste 5-Karten-Kombination aus deinen 2 Handkarten und den 5 Gemeinschaftskarten – oder bringe alle anderen Spieler durch überzeugendes Setzen zum Aussteigen (Fold)!
Im Poker gilt eine strikte Hierarchie der Blätter: Von der seltenen und unschlagbaren Traumhand bis zur einfachen höchsten Einzelkarte. Bei bluffHOUSE gewinnt immer die ranghöchste Hand nach offiziellem Texas Hold'em Standard.
Die absolut beste Hand im Poker: Eine Straße von 10 bis zum Ass in ein und derselben Spielfarbe (Pik, Herz, Karo oder Kreuz). Sie kann von keinem anderen Blatt geschlagen werden.
Fünf aufeinanderfolgende Karten derselben Spielfarbe (die nicht mit dem Ass als Highest Card enden). Bei Gleichstand gewinnt die Hand mit der höchsten Endkarte (z. B. 9-hoch schlägt 8-hoch).
Vier Karten desselben Rangs plus eine beliebige Beikarte (Kicker). Vier Buben schlagen vier Zehnen. Bei gleichem Vierling am Board entscheidet der höchste Kicker.
Eine Kombination aus einem Drilling (3 gleiche Karten) und einem Paar (2 gleiche Karten). Man spricht hier von „Damen voll Zehnen“ (Queens full of Tens). Bei Gleichstand entscheidet zuerst der höhere Drilling, danach das höhere Paar.
Fünf beliebige Karten derselben Spielfarbe, die keine aufeinanderfolgende Reihe bilden. Haben mehrere Spieler einen Flush, entscheidet die höchste Einzelkarte des Flushs (z. B. Ass-hoch schlägt König-hoch). Alle vier Spielfarben sind im Poker absolut gleichwertig!
Fünf Karten in aufeinanderfolgender Reihenfolge in gemischten Farben. Das Ass kann sowohl als höchste Karte (A-K-Q-J-10) als auch als niedrigste Karte (5-4-3-2-A) genutzt werden. Eine Straße „über die Ecke“ (wie Q-K-A-2-3) ist nicht zulässig.
Drei Karten gleichen Werts plus zwei Beikarten. Bei gleichem Drilling entscheidet der höchste Kicker. Tipp: Hältst du ein Paar auf der Hand und eine Karte trifft das Board, spricht man von einem Set. Liegt das Paar auf dem Board, nennt man es Trips.
Zwei Paare aus je zwei gleichwertigen Karten plus ein Kicker. Bei Gleichstand zählt zuerst das höhere Paar (z. B. Asse und Dreier schlagen Damen und Buben). Sind beide Paare identisch, entscheidet der 5. Kicker.
Zwei Karten mit demselben Rang und drei Beikarten (Kicker). Haben zwei Spieler dasselbe Paar, entscheiden der Reihe nach der 1., 2. und 3. Kicker über den Gewinn des Pots.
Wurde keines der oberen Muster getroffen, zählt lediglich die höchste Karte des 5-Karten-Blattes (z. B. „Ass-hoch“). Haben beide Spieler dieselbe höchste Karte, entscheidet die zweithöchste usw.
Jede Hand durchläuft feste Phasen. Zwischen den Kartenausgaben finden sogenannte Setzrunden statt, in denen Chips in den Pot wandern oder geblufft wird:
Der Dealer Button wandert nach jeder Hand im Uhrzeigersinn um eine Position weiter. Die beiden Spieler links vom Button müssen die Pflichteinsätze bringen: der Small Blind und der Big Blind (üblicherweise doppelt so hoch).
Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Karten (Hole Cards). Die erste Setzrunde beginnt beim Spieler links vom Big Blind (Position: „Under the Gun“). Jeder Spieler entscheidet: Fold (Passen), Call (Mitgehen auf Big-Blind-Höhe) oder Raise (Erhöhen).
Nach Beendigung der Pre-Flop-Runde deckt der Dealer die ersten drei Gemeinschaftskarten offen auf das Board. Es folgt die zweite Setzrunde, beginnend beim ersten aktiven Spieler links vom Button.
Eine vierte offene Gemeinschaftskarte (auch „Fourth Street“ genannt) wird ausgelegt. Es folgt die dritte Setzrunde. Die Spannung steigt, da Draws (Kombinations-Chancen) jetzt fast komplett sind.
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte („Fifth Street“) wird aufgedeckt. Jetzt steht das gesamte Board. Es folgt die vierte und letzte Setzrunde. Hier fallen die entscheidenden Bluffs oder Value Bets.
Sind nach dem River noch mindestens zwei Spieler im Spiel, kommt es zum Showdown: Die verbliebenen Spieler decken ihre Karten auf. Der Spieler mit der stärksten 5-Karten-Kombination gewinnt den gesamten Pot.
Wenn du an der Reihe bist, stehen dir je nach Spielsituation folgende Aktionen zur Verfügung:
Du setzt keine Chips und gibst die Aktion an den nächsten Spieler weiter. Nur möglich, wenn in der aktuellen Runde noch kein anderer Spieler gesetzt hat.
Wenn vor dir noch niemand gesetzt hat, kannst du den ersten Einsatz eröffnen. Alle folgenden Spieler müssen mindestens diesen Betrag begleichen oder erhöhen.
Ein vorheriger Spieler hat gesetzt oder erhöht: Mit „Call“ gleichst du den exakt geforderten Betrag aus, um weiter in der Hand zu bleiben.
Du überbietest den aktuellen Einsatz eines Gegners. Ein Raise muss mindestens um die Differenz des vorherigen Einsatzes höher sein.
Du gibst deine Karten verdeckt auf und scheidest aus der laufenden Hand aus. Deine bisher gesetzten Chips bleiben im Pot.
Du setzt deinen gesamten verbleibenden Chipstapel auf einmal. Du kannst bis zum Showdown nicht mehr durch weitere Erhöhungen verdrängt werden.
Im Texas Hold'em zählt ausschließlich die stärkste Kombination aus genau 5 Karten. Du darfst beide deiner Handkarten, nur eine oder sogar gar keine Handkarte nutzen („Playing the board“), wenn die 5 Karten auf dem Tisch stärker sind als jede Kombination mit deinen Handkarten.
Haben zwei Spieler dieselbe Kombination (z. B. beide ein Paar Asse), entscheidet die höchste Beikarte (Kicker). Hält Spieler A A-K und Spieler B A-10 bei einem Board mit einem Ass, gewinnt Spieler A dank des Königs-Kickers!
Haben zwei oder mehr Spieler beim Showdown exakt dieselbe 5-Karten-Handstärke inklusive aller Kicker, wird der Pot gleichmäßig unter ihnen aufgeteilt (Split Pot). Im Poker gibt es kein Stechen nach Kartenfarben.
Geht ein Spieler All-In und hat weniger Chips als die anderen, wird ein Main Pot (Hauptpot) für seinen Einsatz gebildet. Zusätzliche Einsätze der übrigen Spieler wandern in einen separaten Side Pot (Nebenpot), den nur sie unter sich ausspielen können.